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MUSIC-SCAN Temple of Brutality Interview with Stet and Peter

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Wenn sich eine Band schon für den Namen TEMPLE OF BRUTALITY entscheidet, lässt sich daraus einerseits eine eher traditionelle Ausrichtung ableiten, als man andererseits auch auf gestandene Metaller im Line Up schließen kann. Und tatsächlich, hier gehen Bassist David Ellefson (ex- Megadeth), W.A.S.P.-Drummer Stet Howland, Gitarrist Peter Scheithauer (Killing Machine und Belladonna) und Shouter Todd Barnes (13-A) als neue Gruppe an den Start. Über Demolition legt das Quartett sein Debüt-Album “Lethal Agenda“ vor, das sehr rau und direkt belassen eine Nische zwischen sprödem Thrash und groovigem Heavy-Metal-Rock anpeilt.
Von Beginn an entwickelt der Vierer ordentliche Schwere sowie gehörigen Druck und lässt immer wieder an längst vergangene Pantera-Hochzeiten denken. Die stark „naturbelassene“ Produktion stärkt die „Fuck You-“Attitüde, die TEMPLE OF BRUTALITY mitschwingt, und hat man sich erst einmal auf den „schepprigen“ Live-Sound der Kombo eingelassen, drückt “Lethal Agenda“ gehörig:
„Schon die aller ersten Proben liefern völlig problemlos.“ berichtet Peter: „Wir alle waren sofort auf einer Wellenlänge und interagierten ganz natürlich. Die Chemie hat gestimmt, aber das war letztlich keine große Überraschung. Ich kenne Stet seit Jahren und habe schon mehrere CDs mit ihm eingespielt. Das Gleiche gilt für Todd, mit dem ich sowohl Demos aufgenommen als auch viel geprobt habe. Dave teilt mit uns die gleichen Einflüsse und fügte sich sofort ein. Nach kleineren Abstimmungen waren wir sofort bereit, richtig loszulegen, und hier sind wir nun.“
Zum Hintergrund des TEMPLE OF BRUTALITY-Debüts ergänzt Stet: „Die Demos, die wir letztlich als Basismaterial für Temple nutzten, sind bereits vor drei Jahren in meinem Studio entstanden. Kurz danach bin ich auf eine mehrjährige W.A.S.P.-Tour gegangen, so dass wir erst weiterarbeiten konnten, als ich zurückkam.“ Das durchaus als prominent zu bezeichnende Line-Up sorgt dabei für einen denkbar guten Start, doch Peter schwächt ab:
„Unsere Vergangenheiten bedeuten Vor- und Nachteile. Ich finde es toll, dass jemand wie Dave zurück zu seinen Roots geht und mit neuer Band noch einmal völlig neu startet. Für Stet gilt das natürlich ebenfalls. Dennoch ist es heute auch für sie etwas anderes, denn die Zeiten haben sich verändert. Wirklich bekannt ist durch seine Zeit bei Megadeth vor allem Dave, doch das hat hinsichtlich Temple keine Bedeutung. Wir verstehen uns ganz klar als eigenständige Band, die sich über ihre Songs und Auftritte etablieren möchte und nicht auf einem Bonus früherer Taten. Wir blicken voran und nicht zurück.“
Dennoch sind TEMPLE OF BRUTALITY keine feste Formation, die kontinuierlich probt: „Gewöhnlich jammen Peter und ich einige Riffs zusammen, nehmen diese in roher Song-Form auf und schicken sie an David und Todd, die dann einige Ideen entwickeln können.“ führt Stet hinsichtlich des Songwritings aus:
„Sofern Aufnahmen anstehen, proben wir und stellen die Stücke fertig, oder falls das nicht zustande kommt, bereiten sich David und Todd selbständig vor und wir treffen erst im Studio aufeinander. Doch selbst das funktioniert, was die Stücke unserer „kick ass“ Platte belegen. Die zehn Songs sind in nur einer Woche entstanden und aufgenommen worden.“
Und das Ergebnis kann sich hören lassen, Peter ist zuzustimmen: „Ich bin mit der Aufnahme sehr zufrieden, da wir genau dieses Live-Feeling und die Spontaneität einfangen wollten, die das Album jetzt verströmt. Ich war zugegebenermaßen überrascht, als ich nach dem Mix von Jason Slater hörte, wie roh und aggressiv unsere Platte geworden ist.“
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TWILIGHT-MAGAZINE GERMANY Temple of Brutality im Interview
29.05.2006 |
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Am letzten Freitag hat der "Temple of Brutality" die Pforten für alle Jünger des rauen U.S. Thrash Metals. Dabei handelt es sich bei den hohen Priestern nicht um Unbekannte: Bandgründer Peter Scheithauer (git.) dürfte duch seine Arbeit für Killing Machine bekannt sein, und Basser Dave Ellefson war der Langzeitweggefährte von Rotschopf Dave Mustain (Megadeth). "Lethal Agenda" ist ein wahres Groovemonster mit tötlichen Gitarrenriffs und dies sollte als Grund für eine Kontaktaufnahme mit dem Bandleader reichen.
Die Band wurde bereits 2004 gegründet, das Line Up hat aber wohl etwas länger benötigt und nun sind zwei Jahre ins Land gegangen, bevor der erste Longplayer in die Läden kam. Was geschah denn in dieser Zeit?Hallo erstmal. Eigentlich liegt die Idee zu der Band noch weiter zurück und Todd (Barnes, Voc.) und ich verfolgten diese Idee schon seit 1997. Wir hatten aber immer andere Dinge zu tun oder waren privat verhindert, so dass wir die Idee erst 2004 umsetzen konnten. Wir haben dann einige Demos aufgenommen und mussten einen Deal finden. Außerdem mussten wir auch ein Line-Up finden, da die Band bis zum Beginn der Aufnahmen eigentlich nur aus Todd und mir bestand. Den Deal hatten wir damals noch mit einem anderen Line Up an Land gezogen, aber nun ist alles gut.
Wie wahrscheinlich ist es denn, dass wir die Band mit diesem Line Up auch auf Tour sehen bzw. auf der nächsten Scheibe hören werden? Das ist sehr wahrscheinlich, da wir eine Band sind und sich alle vollkommen auf dieses Projekt konzentrieren. Todd, Stet (Howland, drums) und ich haben keine anderen Bands mehr und konzentrieren uns daher 1000000% auf Temple of Brutality. Ich schreibe sogar schon wieder an neuen Songs und wir haben einige Konzerte in den USA mit Disturbed und Arch Enemy gespielt. Wir wollen den gesamten Sommer in den Staten spielen und dann nach Europa und Asien übersetzen.
Ihr beschreibt euren Sound selber als "new" und "fresh" und natürlich als "metal all the way". Was genua ist denn neu und frisch und unterscheidet euch von der Masse? Ich weiß worauf du hinaus willst, sagt der Gitarrist mit einem Lachen. Bei uns ist dieser Sound frisch, da man ihn für sehr lange Zeit nicht gehört hat. Unsere Härte basiert eher auf Grooves als auf der Frage wie schnell die Doublebass geht. Das ist so ein bißchen wie Boxen: wenn man viele leichte, sanfte Schläge einstellt, leidet man nicht... man bekommt nur ein bißchen Kopfschmerzen. Aber wenn man sich richtig reinhängt und einen richtigen Schlag austeilt, dann wirst du angezählt und dann legen wir noch ein Hammerriff nach. Wir spielen wieder richtige Riffs und packen auch noch Leads drauf... glaub mir, bei uns in den Staaten ist das neu. Wir vergeuden auch keine Zeit für hightech Aufnahmen - was du hörst ist live! Fehler sind egal, auf die Emotionen kommt es an. Es ist also neu eine Band zu hören, die nicht durch hightech überzeugen will.
Tatsächlich kann die Band mit rauen Sounds und mördermäßigen Dampfhammerriffs überzeugen und Songs wie das groovige "Hammer" montieren auf Anhieb die Rübe ab. Da werden Erinnerungen an die Harleyfahrenden Rocker von Wicked Angel wach, während die Vocals von Todd eher an die Bay Area Thrasher von Imagika erinnern. Danke für dein Lob. Wir wollten, dass die Platte rau klingt. Die von dir genannten Bands kenne ich allerdings nicht, werde sie aber sofort antesten. Ich habe einfach Songs geschrieben und ich liebe Bands wie Slayer oder Pantera und viele Bands dazwischen: Slipknot, Hatebreed. Ich liebe die Geschwindigkeit einiger Songs und den Groove anderer Songs. Was den Sound angeht, so hasse ich diesen technisch-polierten Sound, der mit vielen Computern aufgemotzt wird. Das kannst du auch auf der Bühne sehen, dort benutze ich gar keine Effekte, nur laute Amps und einen Fußschalter für die Leads: ich will nur den rohen Sound und jeweniger Prozessoren man einschaltet, desto brutaler klingt es. Metal sollte nicht nett und höflich klingen, das Songwriting muss geradeaus sein: genau auf den Punkt und groovy.
Du hast schon angedeutet, dass deine volle Zuneigung im Moment Temple gilt. Wie sieht es denn mit Killing Machine in der Zukunft aus? Na ja, Killing Machine ist eher ein Tribut an all die Metal Bands die mich beeinflusst haben. Es ist eine Tributband mit eigenen Songs, hahaha. James ist mit Vicious Rumors und Helstar beschäftigt, meine Priorität liegt auf jeden Fall bei Temple - das macht einfach nur Spaß - aber ich würde auch gerne mit KM auf Tour gehen. Das hängt aber von unserem Zeitplan ab. Im Moment dreht sich alles um Temple und ein anderes Projekt, welches aber nichts mit Musik zu tun hat.
Eine interessante Möglichkeit bietet die Band ihren Fans auf ihrer Website. Dort kann man sich als Mitglied eines Temple of Brutality Street Team Mitglied anmelden. Um was geht es denn dabei genau? Wenn du ins Street Team kommst, dann bekommst du kostenlose Shirts, CD usw., die du dann deinen Freunden, lokalen Radiostationen und Fanzine weitergeben kannst. Natürlich bekommst du auch Sachen für dich. Wir wollen einen engen Kontakt mit unseren Fans haben und daher werden die Street Team Mitglieder zu Konzerten eingeladen und wir treffen sie dann ... also: meldet euch an. (ihr könnt euch auf www.templeofbrutality.com anmelden)
Auf eben dieser Website findet ihr auch das aktuelle Video der Band zum Song "Lethal Agenda", der ebenfalls ziemlich oldschool ausgefallen ist und sich mit den Unsitten der Politiker zu beschäftigen scheint. Wir wollten diesen oldschool Charm haben und ich glaube, dass wir am Juli/August auch in den USA gespielt werden, wenn die Scheibe hier erscheint. Abermals ist es dieser alte Touch, der nun neu erscheint und wir wollten ein einfaches Video machen. Das nächste wird dann etwas schicker, aber auch wieder eine Überraschung.
Wir beschäftigen uns viel mit Politik und der Song "Lethal Agenda" beschäftigt sich mit den Regierungen auf der ganzen Welt: geheime Gesellschaften hinter dem Vorhang, Unternehmen, die meisten Politiker sind nur ein Haufen Lügner, die sich für irgendwelche höheren Ziele einsetzen und dabei noch in die eigene Tasche wirtschaften. Ich spreche hier von den ganz Großen... andererseits: hat der Präsident wirklich eine Chance? Er ist doch auch nur eine Marionette in den Händen von Interessenverbänden und den Mächtigen im Hintergrund. Er ist ein einfacher Arbeiter der die ganze Aufmerksamkeit bekommt und auch für alle Fehler einstehen muss.
Mit den Medien sieht es auch nicht anders aus. Wir haben alle Satelitenfernsehen und Sender wie CNN und daher wird alles kontrolliert. Wir sehen alle die selben Bilder, aber sehen wir auch die Tatsachen? Sehen wir die Wahrheit oder nur die Dinge, die für uns "gut" sein sollen? Das ist übrigens das andere Projekt, von dem ich sprach: ich schreibe ein Buch über all diese Fragen. Ich liebe es und es sieht auch alles gut aus, dass daraus ein Film wird, da ich in letzter ZEit einige wichtige Kontakte knüpfen konnte. Drück mir die Daumen!
Ich glaube, dass sich die Leute immer fragen sollten wer tatsächlich Geld verdient oder sonstwie von etwas profitiert wenn die Dinge passieren, die wir präsentiert bekommen. Du wärst überrascht darüber, wie schlechte Nachrichten für bestimmte Leute zu sehr guten Nachrichten werden. Wir haben also keine bestimmte politische Richtung in unseren Songs, sondern wir reflektieren über die Politik in der Welt. Wenn wir etwas zu sagen hätten wäre es wohl: fuck it all! Leb dein Leben und habe Spaß. Die einzigen Menschen die sich um dich scheren sind deine guten Freunde, deine Familie und natürlich du selber... glaubst du, dass es unsere Regierungen interessiert, wie es dir geht? Sie interessiert nur ob eine Revolution stattfinden wird und selbst dann sind diese wahrscheinlich von den Regierungen selbst geplant. Also, bekommt euren Kopf frei und setzt euch für eure eigenen Idee und Ideale ein und fragt immer was andere Leute euch vormachen wollen. In den meisten Fällen versuchen sie euch etwas vorzumachen.
Da sind wir sehr an Verschwörungstheorien á la Da Vinci Code oder 23 erinnert. Dann ziehe ich mir doch lieber eine Scheibe wie Lethal Agenda rein und lasse die Probleme der Welt mal für eine Stunde vor der Tür. Genau. Metal forever - hope to see you soon! |
METAL-INSIDE GERMANY
Temple Of Brutality
TEMPLE OF BRUTALITY mögen ein leichtes Allstar-Projekt-Gefühl verbreiten, aber die Mannen um Gitarrist Peter Scheihauer sind mit Vollblutmusiker, die mit Leib und Seele hinter der Band stehen. Das wurde im Gespräch mit ihm und Basser David Ellefson deutlich.
Was mir bei TEMPLE OF BRUTALITY als Erstes auffiel, war natürlich der Name: ich hatte eine brutale Death Metal-Band oder viellecht eine Metalcore-Combo erwartet, aber keine Thrash-Band. Wer hatte denn bei euch die Idee, den Namen zu verwenden? Peter: Ich hatte die Idee. Es ist eher eine Reflexion von dem, was gerade in der Welt passiert. Temple Of Brutality kann der Sitz einer Macht sein, wie das Weiße Haus oder jede andere Regierung der Welt. Es ist auch ein wenig eine Hinweis auf die Geheimgesellschaften und die Macher hinter den Kulissen, die unsere Welt am Laufen halten – oder auch nicht *lacht* Dave: Peter kam mit dem Namen und ich mochte ihn sofort. Es bringt jeden zum Lächeln, der ihn hört, denn man weiß, dass es nur verrückt sein kann!
Wie ist die Band denn entstanden? Kanntet ihr euch vorher schon länger? Peter: Es fing vor ein paar Jahren an, wenn ich mit Todd (voc.) ein paar Demos aufgenommen habe. Wir hatten diesen Vibe und schrieben ein paar Songs, suchten ein paar Leute, bis wir die passenden hatten. Stet (dr.) kenne ich seit 14 Jahren oder so. Wir haben schon einige Sachen gemeinsam aufgenommen, aber in erster Linie sind wie enge Freunde. Todd kenne ich auch schon seit 10 Jahren, den Bastard *lacht*. David kam etwas später dazu. Dave: Ich hatte vorher noch niemanden von der Band getroffen, bevor ich ins Studio nach Fort Myers, Florida, flog. Aber durch die Telefonate mit Peter wußte ich, dass wir gut zusammenarbeiten würden und als wir uns im Studio trafen, machte es sofort „klick“.
Jeder von euch hat einen Background als Mitglied einer bekannten Band. Hilft euch das bei TOB? Und steigert vielleicht auch die Erwartungen der Fans? Peter: Es hilft sicherlich. Die Kehrseite ist, dass die Leute erst begreifen müssen, dass TOB eine neue Band ist und wir das genauso sehen. Wir wollen die frische Energie einer neuen Band nutzen. Deshalb haben wir „Lethal Agenda“ in nur einer Woche aufgenommen, damit sie frisch und unverbraucht klingt und wir genug Raum für Verbesserungen bei späteren Alben haben.
Das Gute ist, dass Leute eher bereit sind, uns eine Chance zu geben und uns zu helfen, als das bei einer unbekannteren Mannschaft der Fall wäre. Wir wollen uns darauf aber nicht ausruhen, Dave: Einige sehr bekannte Spieler im Team zu haben hilft auf jeden Fall sofort. Aber die Erwartungen sind auch höher, was durch unsere Erfahrung aber ausgeglichen wird. Ein bestimmter Level von Professionalität kann man nur mit erfahrenen Musikern erreichen und die haben wir bei TOB. Ihr habt gerade eine kurze Tour mit CHIMAIRA und ARCH ENEMY gespielt. Wie war’s? Peter: Es war großartig und sehr spaßíg. Sicherlich eine der besten Touren meines Lebens und ich glaube, alle von uns denken das. CHIMAIRA und ARCH ENEMY sind tolle Band und sehr sehr cool. Dave: Wir spielten in Clubs vor 600-1200 Leuten. Die Reaktionen waren toll, besonders für unsere kurze Spielzeit von 30 Minuten und der Tatsache, dass niemand vorher TOB gehört hatte.
Werdet ihr auch in Europa touren? Peter: Ja, wir werden im Herbst kommen. Es sind Gespräche am Laufen über andere Bands, aber bisher ist noch nichts bestätigt. Mein Traum wäre ja mit SLAYER eine Europa-Tour zu machen! Aber es gibt so viele andere coole Bands, mit denen wir sofort touren würden. CHIMAIRA und ARCH ENEMY natürlich, oder DISTURBED. Mit denen haben wir ein paar Shows in Florda gespielt und sie waren klasse, auch wenn sie nicht den gleichen Metal wie wir spielen. MACHINE HEAD oder CHILDREN OF BODOM wären andere Killer-Partner! Dave: Wir sollten erstmal das Album veröffentlichen. Das sollte genug Aufmerksamkeit wecken und uns auf die Reise schicken.
Gutes Stichwort, euer Album. Stimmt ihr zu, dass es ein modernes Thrash Album ist? Peter: Halb und halb. Ich denke, es hat einige frische Elemente, aber wir haben einen bestimmten Groove beibehalten, der eher wie PANTERA klingt. Wir versuchen nicht, die schnellste Double Bass oder sowas zu spielen, der Groove ist viel entscheidender. Die Songs müssen simpel und direkt sein, straight to your face metal. Dave: Du bist zwar der Erste, der uns modern nennt, aber ich denke, das paßt. Ich mag die Bezeichnung Thrash-Core, da wir auch Hardcore-Elemente haben.
Worum geht’s denn in den Texten? Sicherlich auch um politische/ soziale Themen, wenn man den Bandnamen und seine Bedeutung sieht. Peter: Ich denke Todd würde hier besser antworten können, aber es sind Reflexionen über unsere Gesellschaft, Politik und die Medien. Und einige persönliche Dinge, die jeder schon einmal erlebt hat, was die Texte sehr wichtig für uns macht. Dave: Ja, Todd schreibt die Texte und “Lethal Agenda” handelt hauptsächlich von der Regierung, die versucht ihre Agenda vor den Leuten zu verbergen. Ich finde, dass Todd einen großartigen Job gemacht hat, sein Missfallen zum Ausdruck zu bringen und gleichzeitig einen gewissen Humor zu bewahren.
Bekommt Thrash Metal heute die gleiche Aufmerksamkeit wie Ender der 80er, Anfang der 90er Jahre? Scheint so, als würden heutzutage nicht mehr viele junge Bands nachkommen. Peter: Thrash Metal kommt langsam wieder zurück, Schritt für Schritt. SLAYER sind größer als jemals zuvor, das kann man hier in den USA sehen. Es gibt mehr Metal-Bands hier und viele, die Groove haben. Man, ich vermisse PANTERA (RIP, Dimebag). Dave: Es stimmt, wir haben hier so eine Art Thrash-Revival, mit Bands wie LAMB OF GOD oder CHIMAIRA. Der Unterschied zu uns ist die Tatsache, dass wir wirklich aus der Original-Ära kommen und so eine längere Geschichte in diesem Genre haben und es nicht einfach nur interpretieren.
Wie oft probt ihr eigentlich? Peter: Nicht so viel. Einige Male vor einer Tor. Und jetzt ein paar Tage, bevor wir neue Songs aufnahmen. Ja, wir tun es schon wieder *lacht*. Wir wollen die Spontanität beibehalten. Es war einfach ein frischer Wind und frisches Blut bei TOB und es dreht sich alles um gemeinsamen Spass und eine gute Beziehung. Etwas, das wir nicht immer in unseren früheren Bands hatten *lacht*. Dave: Wir proben nur wenig, um spontan zu bleiben und uns nicht gegenseitig das Leben auszusaugen, wenn wir uns über Kleinigkeiten streiten.
Was sind die weiteren Pläne von TOB? Peter: Wir werden den Sommer über touren, bis Ende November. Wir haben auch schon die neue CD geplant und begonnen, Songs aufzunehmen. Ein Video ist auch noch geplant. TOB ist meine absolute Top-Priorität, Punkt. Ich werde aber auch beschäftigt genug sein in den nächsten Monaten, da habe ich gar keine Zeit für etwas anderes *lacht* . Dave: TOB ist eine unglaubliche, starke und lustige Band und bekommt deshalb von uns alles große Aufmerksamkeit. Wir sind sehr gespannt auf die Veröffentlichung des Albums und bereiten uns schon mal auf die Touren vor.
Peter, Dave, danke für eure Zeit. Noch ein paar letzte Worte? Peter: thanks for the interview ....and for all the support ....can´t wait to come and play in europe ....well everywhere for that matter TOB is a live band .....let´s kick some ass , have fun and hope to see ya all for a good time party ! Dave: Get in and hang on because it’s a brutal ride! |
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